Inhalte und Ziele des Weiterbildungsstudiengangs

Ein Blick auf den Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Ausbildung wird formal geregelt durch das Psychotherapeutengesetz und die dazugehörige Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (PsychThG-APrV).

Die Psychotherapeutenausbildung wird mit einer Staatsprüfung abgeschlossen. Anschließend erhalten die Absolventen die Approbation und können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Fachkunde stellen, um für das allgemeine Gesundheitssystem zugelassen zu werden.

Die Aus- und Weiterbildung ist sowohl am neusten Erkenntnisstand der Grundlagen- und Therapieforschung als auch an den Anforderungen der klinischen Praxis orientiert. Die Teilnehmer werden zur Ausübung selbstständiger verhaltenstherapeutischer Heilbehandlungen bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen sowie bei psychischen Folgeerscheinungen körperlicher Erkrankungen befähigt.

Die Studieninhalte der theoretischen Ausbildung werden systematisch durch die Praktische Tätigkeit I und II sowie die Praktische Ausbildung ergänzt. Dadurch entsteht eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Es werden Inhalte und Kenntnisse vermittelt, die für die konkrete therapeutische Arbeit von unmittelbarer Bedeutung sind. Umgekehrt können die Ausbildungsteilnehmer ihre klinischen Erfahrungen in den angebotenen Seminaren und Workshops zeitnah reflektieren, so dass die erworbenen therapeutischen Fertigkeiten kontinuierlich weiterentwickelt werden. Die Praktische Ausbildung ab dem 4. Semester (d.h. im 2. Studienabschnitt) besteht aus eigenen Patientenbehandlungen unter Supervision in unserer Poliklinischen Institutsambulanz.